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Studie zur „Zukunft der Instandhaltung“

von am 12. Mai, 2026

Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen führt gemeinsam mit der Boston Consulting Group (BCG) und Reliabilityweb den Global Maintenance Excellence Survey 2026 durch. Ziel der internationalen Studie ist es, ein fundiertes und aktuelles Bild von Strategien, Technologien und Wertschöpfungspotenzialen in der industriellen Instandhaltung zu gewinnen.

Industrieunternehmen stehen derzeit vor tiefgreifenden Herausforderungen: Globale Unsicherheiten, steigende Kosten, zunehmende Anlagenkomplexität und die fortschreitende Digitalisierung erhöhen den Effizienzdruck auf Produktions- und Instandhaltungsorganisationen. In diesem Umfeld entwickelt sich die Instandhaltung zunehmend vom reaktiven Kostenfaktor hin zu einem strategischen Werttreiber. Eine leistungsfähige Instandhaltung wird damit zu einem entscheidenden Hebel für Produktivität, Anlagenverfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Die Studie untersucht zentrale Zukunftsfragen der Instandhaltung: Welche Rolle spielen künstliche Intelligenz, digitale Lösungen und neue Technologien in der Produktion? Welche Potenziale bestehen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung? Und wie können Unternehmen ihre Instandhaltungsstrategie sowie die Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden nachhaltig und zukunftsfähig gestalten?

„Die Anforderungen an die Instandhaltung verändern sich grundlegend. Unternehmen müssen heute nicht nur effizienter, sondern auch deutlich resilienter und technologisch flexibler agieren. Mit der Studie wollen wir Transparenz über den aktuellen Reifegrad schaffen und konkrete Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung der Instandhaltung liefern“, sagt Kai Yu, Projektleiter am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen.

Zur Teilnahme am Global Maintenance Excellence Survey 2026 sind Unternehmen aller Größenklassen eingeladen, vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern, die sich mit der Instandhaltung ihrer Produktionsressourcen befassen.

Die englischsprachige Online-Befragung startet im Mai 2026 und nimmt etwa 20 Minuten in Anspruch. Ergänzend sind vertiefende Experteninterviews mit ausgewählten Teilnehmenden geplant, um spezifische Themen detaillierter zu beleuchten und praxisnahe Einblicke aus der Industrie zu gewinnen.

Bei Interesse an einer Teilnahme oder bei Fragen zur Studie melden Sie sich bei den Projektleitern Kai Yu und Manuel Lauer vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen.

Links:

www.wzl.rwth-aachen.de

Die internationale Studie von WZL, BCG und Reliabilityweb startet. Bild: WZL/Steinhard

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