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Branchenreport Facility Management 2018

von am 8. März, 2018
Otto Kajetan Weixler

Die Facility Management-Branche (FM) erreicht einen Anteil von 4,75 Prozent am Bruttoinlandsprodukt, so ein Ergebnis des „Branchenreports Facility Management 2018“, der vor wenigen Tagen von Gefma, dem Deutschen Verband für Facility Management, vorgestellt wurde.

Mit 134,28 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung gehört das Facility Management zur Top 6 der deutschen Wirtschaftszweige und rangiert damit knapp hinter der Automobilindustrie und noch vor dem Maschinenbau.

Gegenüber dem Branchenreport Facility Management 2014 erweist sich die FM-Branche mit einem Wachstum von 3,09 Prozent als stabiler Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft. Derzeit arbeiten hierzulande 4,67 Millionen Erwerbstätige im Facility Management, das entspricht einem Zuwachs gegenüber 2014 von 2,56 Prozent.

„Wir haben bei unserer Analyse sowohl die von Unternehmen intern erbrachten Facility Services sowie die von externen FM-Dienstleistern umgesetzten Bewirtschaftungslösungen unter die Lupe genommen“, erklärt Markus Thomzik, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Facility Management an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, unter dessen Federführung der aktuelle Branchenreport am Institut für angewandte Innovationsforschung in Bochum entstand.

Die Bewirtschaftungskosten je Quadratmeter sind nach den aktuellen Analysen zwischen 2012 und 2016 um knapp 9 Prozent gesunken. Damit erhöht sich der finanzielle Spielraum von Unternehmen durch das FM um jährlich 2,25 Prozent.

Links:

www.gefma.de

„Unsere Branche konnte die durchschnittlichen Bewirtschaftungskosten an deutschen Unternehmensstandorten seit der letzten Erhebung durch Effizienzlösungen, etwa bei den Energiekosten oder durch Prozessoptimierungen, um knapp 2,25 Prozent jährlich senken“, erklärt Otto Kajetan Weixler, Vorstandsvorsitzender der GEFMA. Bild: Apleona HSG

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