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Neue B&I: Wertvolle Welle wiederverwendet

von am 18. Juni, 2018
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Die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe der B&I beschreibt, wie bei Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg unlängst ein neues Ventilatorlaufrad an der Sinterabgasanlage installiert wurde. Eine der Herausforderungen bei diesem Projekt war, dass die noch intakte Welle beibehalten und das neue Laufrad dazu passend konstruiert werden musste …

Der sogenannte Sinterstaub hat hier die Unterseite der Laufradschaufel massiv beschädigt, was daran lag, dass die Anlage für die Montage einer Schlauchfilteranlage in der Leistung gedrosselt wurde. Bei diesem Vorgang verkleinert sich jedoch auch die freie Fläche zwischen den einzelnen Drallreglerschaufeln. Gleichzeitig erhöht sich aber die Gasgeschwindigkeit.

Dies hat zur Folge, dass sich das Gas schneller dreht als das Laufrad selbst. Der Sinterstaub wandert dabei von der Ober- zur Unterseite der Laufradschaufel. Im Regelbetrieb ist der Sinterstaub nämlich nur an der Oberseite der Laufradschaufeln. Da diese mit einem speziellen Verschleißschutz überzogen sind, ist er dort harmlos. Die Unterseite besteht jedoch aus unbeschichtetem und verhältnismäßig weichem Stahl.

Das Auftreffen dieses harten Materials auf den unbeschichteten Stahl führte zu diversen Verschleißerscheinungen am Laufrad. Diese wurden bei einem regelmäßig durchgeführten Routinecheck am Ventilator von Band III entdeckt. Wie sich Thyssenkrupp Steel Europe diesem Problem stellte, wie die intakte Welle beibehalten und das neue Laufrad dazu passend konstruiert werden konnte, beschreibt die Reportage in der aktuellen B&I.

Ein weiteres Thema zieht sich durch diese Ausgabe wie der sprichwörtliche rote Faden: die Digitalisierung und ihre Chancen und Möglichkeiten für produzierende Unternehmen im Allgemeinen und für die Wartung und Instandhaltung im Besonderen.

Evelyn Landgraf von Rösberg Engineering beschreibt beispielsweise in einem Fachbeitrag, welches Potenzial Mixed Reality in der industriellen Praxis bietet. Grundlage hierfür ist die Bachelorarbeit von Stefan Stegmüller, der den Praxisnutzen einer solchen Mixed-Reality-Lösung anhand eines Versuchsaufbaus, der eine reale Anlagensituation nachstellt, untersucht hat.

Noch viel weiter reicht die Titelgeschichte im Bereich Condition Monitoring. Hier geht es um ganz neue Geschäftsmodelle, die sich durch eine Optimierung der Verfügbarkeit erschließen lassen.

Dieses Thema greift auch das exklusive Interview mit Josef Brunner auf, Chef des Berliner Startup-Unternehmens Relayr, das alte Industrieanlagen ins Netz bringt. Er erklärt dabei, welche Herausforderungen es auch in monitärer Hinsicht für einen Maschinenbauer mit sich bringt, wenn nicht ein Produkt an sich, sondern die Nutzung dessen „als Service” angeboten wird.

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Links:

www.b-und-i.de

Bild: B&I

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