Anzeige
Anzeige

Studie zur Digitalisierung im Bereich FM

von am 17. Oktober, 2018
luenendonk studie

Um die Effizienz des Facility Managements zu steigern, werden digitalisierte Lösungen aktuell bei vielen Unternehmen in Pilotprojekten oder im Produktivbetrieb eingesetzt. Für eine flächendeckende Digitalisierung und Automatisierung des FM und der damit verbundenen Dienstleistungen fehlen indes etablierte Daten- und Prozessstandards sowie oftmals die Bereitschaft, in Sekundärprozesse zu investieren, so eine aktuelle Untersuchung.

Aktuell wird an repräsentativen Standorten wie Unternehmenszentralen, Show-Rooms, Filialen, Premium‐Hotels, Entwicklungsstandorten und ähnlichen vorwiegend dann in die Digitalisierung investiert, wenn damit ein zusätzlicher Nutzen für wichtige Mitarbeiter oder Kunden des Unternehmens einhergeht und die eigene Modernität zum Ausdruck gebracht werden kann. Digitalisierung wird hier als ein Faktor genutzt, um im Wettbewerb um hochqualifizierte Mitarbeiter die Arbeitgebermarke zu stärken.

„Die Bereitschaft der Immobilienbetreiber in Deutschland, in die Digitalisierung der Bewirtschaftung zu investieren, hängt wesentlich von der Bedeutung der Immobilie für das Unternehmen ab“, erklärt Thomas Ball, Studienautor und Senior Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder. „Ausschlaggebend ist sowohl das Effizienzpotenzial durch den Einsatz von Technologie als auch der zusätzliche Mehrwert für den Endnutzer.“

In peripheren Standorten ohne bedeutenden Kundenkontakt finden derzeit verstärkt Investitionen in Technologien statt, die einen zusätzlichen Effizienzgewinn in der Bewirtschaftung erwarten lassen. Dies umfasst etwa Empfangsautomation, Grünanlagenpflege und Unterhaltsreinigung durch Roboter sowie Helpdesks und Geländeüberwachung durch Drohnen.

Großes Potenzial sehen die Befragten in der Automatisierung der Dokumentation von geleisteten Service. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein etablierter Datenstandard, der ein ausreichendes Marktpotenzial für die Entwicklung von KI-basierten Automatisierungsprozessen erwarten lässt.

Links:

www.luenendonk.de

https://expert.luenendonk.de/studie/digitalisierung-immobilienwirtschaft

Die Ergebnisse der Analyse zum Stand der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft und dem Facility Management hat das Marktforschungs‐ und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder auf der Immobilienmesse Expo Real veröffentlicht. Bild: Lünendonk

Artikel als PDF herunterladen

Artikel per E-Mail versenden