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3D-Druck für Energieketten

von am 2. Juli, 2026

Mit additiver Fertigung will Tsubaki Kabelschlepp die Entwicklung von Energieketten beschleunigen. Durch den Einsatz von 3D-Druck und 3D-Scanning sollen Prototypen schneller verfügbar sein, Material eingespart und kundenspezifische Lösungen wirtschaftlicher umgesetzt werden. Die Technologie ergänzt dabei bestehende Fertigungsverfahren.

Energieketten sorgen in Anwendungen wie Förderanlagen, Robotik, Kranen und automatisierten Lagersystemen für die sichere Führung von Energie- und Datenleitungen. Mit zunehmender Automatisierung steigen aber die Anforderungen an Variantenvielfalt, Bauraumintegration und Lebensdauer. Gleichzeitig müssen Entwicklungsprozesse schneller und flexibler werden.

Tsubaki Kabelschlepp setzt deshalb auf 3D-Druck und 3D-Scanning, denn gedruckte Prototypen lassen sich frühzeitig mechanisch testen und direkt im späteren Einbauzustand überprüfen. Änderungen können ohne aufwendige Werkzeuganpassungen umgesetzt werden. Nach Unternehmensangaben sinkt der Materialbedarf für Prototypen um bis zu 80 Prozent, während sich die Entwicklungszeiten deutlich verkürzen.

Zum Einsatz kommt das selektive Lasersintern (SLS). Das Verfahren eignet sich für die Fertigung von Prototypen und Kleinserien und ermöglicht auch komplexe Geometrien ohne zusätzliche Stützstrukturen. Dadurch lassen sich beispielsweise integrierte Funktionen oder geometrisch optimierte Bauteile einfacher realisieren.

Die additive Fertigung nutzt das Unternehmen derzeit vor allem für funktionale Tests, Kleinserien und kundenspezifische Komponenten. Organisiert ist die Anlage als Containerlösung, die wie eine Spritzgussmaschine in die bestehenden Produktions- und ERP-Prozesse eingebunden ist.

Links:

https://tsubaki-kabelschlepp.com

„Das Fertigungsverfahren folgt bei uns der Aufgabenstellung“, erklärt Peter Pütz, Vice President Marketing und Innovation bei Tsubaki Kabelschlepp. „Wenn die additive Fertigung die beste Lösung ist, setzen wir sie ein. Wenn Spritzguss überlegen ist, spritzen wir. Und wenn beides zusammen die optimale Lösung ergibt, kombinieren wir.“ Bild: Tsubaki Kabelschlepp

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