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Arbeitssicherheit im Maschinenbestand

von am 3. September, 2026

Heike Munro, Geschäftsführerin U-Tech GmbH, erklärt, wie der Retrofit funktioniert

Die Ballenpresse läuft seit mehr als 20 Jahren und das Förderband wurde vor einigen Jahren erweitert: Technisch erfüllen viele Maschinen in Produktionsanlagen noch immer zuverlässig ihren Zweck. Doch sicherheitstechnisch stammen viele Komponenten aus einer Zeit, in der heutige Ansprüche an Arbeitsschutz noch keine Rolle spielten.

Viele Unternehmen stehen damit vor der Herausforderung, bestehende Maschinen an aktuelle Sicherheitsanforderungen anzupassen, ohne Produktion und Verfügbarkeit zu beeinträchtigen.

Genau hier setzt Retrofit an: die technische Modernisierung bestehender Maschinen, um aktuelle Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu erfüllen. Die Lösung liegt also nicht im Austausch funktionierender Anlagen, sondern in ihrer gezielten Nachrüstung.

Mehr dazu im Fachbeitrag auf Seite 7 der aktuellen B&I.

Links:

www.u-tech.de

„Viele Unternehmen investieren regelmäßig in Wartung, Ersatzteile und Prozessoptimierung. Arbeitssicherheit im Maschinenbestand sollte mit derselben Selbstverständlichkeit betrachtet werden. Denn eine Anlage, die technisch zuverlässig läuft, ist nicht automatisch sicher genug für heutige Anforderungen an den Schutz von Mitarbeitenden“, erklärt Heike Munro, Geschäftsführerin U-Tech GmbH, und fährt fort: „Retrofit bietet die Chance, bestehende Maschinenparks schrittweise weiterzuentwickeln und sicherer zu gestalten: gezielt, wirtschaftlich und ohne unnötige Eingriffe in laufende Produktionsprozesse. Wer damit wartet, bis ein Unfall, ein Audit oder neue regulatorische Anforderungen Handlungsdruck erzeugen, verliert Zeit und Gestaltungsspielraum. Die zentrale Frage lautet daher nicht, ob bestehende Anlagen modernisiert werden müssen. Die Frage ist, wo das Risiko im Maschinenbestand am größten ist und welche Retrofit-Lösung es am wirksamsten reduziert.“ Bild: U-Tech

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