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Neues Leben für bestehende Anlagen

von am 29. Oktober, 2026

Veraltete Steuerungen, steigende Sicherheitsanforderungen und hohe Energiekosten machen die Modernisierung von Produktionsanlagen zunehmend wichtig. Auf der SPS 2026 zeigt Heitec, wie sich Bestandsanlagen systematisch analysieren, technisch erneuern und digital erweitern lassen – vom Engineering über die Maschinensicherheit bis zur Energieoptimierung.

Heitec setzt dabei auf einen durchgängigen Prozess von der Bestandsaufnahme über die Konzeption und Umsetzung bis zum anschließenden Service. „Unsere Kunden wollen vor allem eines: Klarheit, Sicherheit und Planbarkeit“, sagt Benjamin Todt, Vertriebsleiter der Heitec AG. „Wir reduzieren Komplexität und machen Modernisierung nachvollziehbar, und das inklusive permanenter Kostenkontrolle.“

Das Retrofit umfasst Mechanik, Elektrik, Automatisierung, Software, Visualisierung, Antriebstechnik und Safety. Zum Leistungsspektrum gehören der Austausch veralteter Steuerungen, die Migration von SPS-Code und die Integration neuer Antriebstechnik. Über ein Heitec-IoT-Gateway lassen sich zudem ältere Maschinen für die digitale Datenerfassung nachrüsten.

Digitale Zwillinge nutzen

Digitale Zwillinge sollen bereits vor der realen Inbetriebnahme helfen, Funktionen zu prüfen und Produktionsabläufe zu optimieren. Virtuelle Modelle bilden Steuerungssoftware, Materialflüsse und Taktzeiten ab.

Fehler lassen sich dadurch frühzeitig erkennen, Inbetriebnahmezeiten verkürzen und ungeplante Stillstände reduzieren. Die Modelle können auch bei späteren Erweiterungen, Anpassungen und Mitarbeiterschulungen eingesetzt werden.

Auf der SPS veranschaulicht ein interaktiver Demonstrator anhand einer virtuellen Fabrik, wie digitale Zwillinge, Materialflusssimulationen sowie Produktions- und Energiedaten zusammenwirken. Ergänzend zeigen zwei Schaltschränke den Weg von einer älteren zu einer modernisierten Steuerungstechnik.

Sicherheit und Energieeffizienz

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Maschinensicherheit. Heitec bewertet den Anlagenzustand, identifiziert sicherheitsrelevante Schwachstellen und leitet daraus den Modernisierungsbedarf ab.

Das Unternehmen unterstützt außerdem bei Risikobeurteilungen, der Umsetzung regulatorischer Anforderungen und der Cybersecurity. Dabei spielen auch die Anforderungen der europäischen Maschinenverordnung und des Cyber Resilience Act eine Rolle.

Für die Energieoptimierung analysiert Heitec den Verbrauch bestehender Anlagen. Die Energy App ermöglicht ein Monitoring nach ISO 50001, Alarmfunktionen und automatisierte Berichte. Hinzu kommt die automatisierte Ermittlung des Product Carbon Footprint. Bei komplexen Energieversorgungssystemen unterstützt das Unternehmen zudem mit Simulationen, herstellerunabhängigen Steuerungen und KI-gestützten Prognosen.

Durchgängige Projektbegleitung

Heitec bündelt die einzelnen Modernisierungsschritte in einem abgestimmten Gesamtkonzept. Ein festes Projektteam und ein Partnernetzwerk sollen den Koordinationsaufwand reduzieren und die Umsetzung von der Analyse bis zur Produktionsfreigabe begleiten. Ziel sind flexible, energieeffiziente und widerstandsfähige Anlagen, die auch eine Produktion in kleinen Losgrößen unterstützen.

Links:

www.heitec.de

Auf der SPS 2026 (24. bis 26. November 2026 in Nürnberg) ist Heitec in Halle 6, Stand 220 vertreten. Bild: Heitec

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