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Von der Drohne zum Netzknoten

von am 15. Oktober, 2026

Jahrzehntelang galt die Drohne als fliegendes Gerät. Ein Werkzeug, das jemand startet, steuert und wieder landet. Dieses Bild hat sich grundlegend verändert. Eine neue Generation autonomer Luftsysteme denkt die Drohne nicht mehr als einzelnes Flugobjekt, sondern als Knoten in einem verteilten Infrastrukturnetz. Was das für die industrielle Überwachung bedeutet, ist weitreichender, als es auf den ersten Blick erscheint, so Marco Ballerini, Gründer von Dronus.

Wer große Industrieanlagen betreibt, kennt das Dilemma: Die Flächen sind weitläufig, die Risikopunkte zahlreich und die Ressourcen für manuelle Kontrollen begrenzt.

Ob Raffinerie, Chemiewerk, Logistikzentrum oder Hafen – überall entstehen zwischen den Inspektionsrunden Zeitfenster, in denen Anomalien unentdeckt bleiben können. Starre Kamerasysteme decken zwar definierte Sichtachsen ab, reagieren aber nicht auf veränderte Situationen. Bodengebundene Roboter wiederum scheitern an Treppen, Rohrleitungen und unebenem Gelände.

Konventionelle Drohnensysteme wiederum setzen einen Piloten voraus oder sind auf isolierte Einsatzpunkte beschränkt. Keine dieser Lösungen liefert also das, was moderne Industriebetriebe brauchen: eine kontinuierliche, flächendeckende Luftpräsenz mit minimalem Personalaufwand vor Ort.

Mehr dazu im Fachbeitrag auf Seite 1 in der der aktuellen Ausgabe der B&I.

Links:

https://dronus.com/

Autonome Luftknotenpunkte mit künstlicher Intelligenz als Betriebsgrundlage definieren die industrielle Überwachung ganz neu. Bild: Dronus, KI-optimiert

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