Sichtbarkeit nach EN 17353
Mit der neuen Norm EN 17353 wurde die Grundlage für Schutzkleidung zur erhöhten Sichtbarkeit bei mittlerem Risiko geschaffen – etwa für Beschäftigte im Bauwesen, in der Logistik oder Industrie. Als einer der ersten Anbieter reagiert das Kölner Unternehmen Bierbaum-Proenen (BP) auf die gestiegenen Anforderungen: Ab sofort sind T-Shirts, Polo- und Langarmshirts nach EN 17353 Typ A verfügbar, zertifiziert allein durch fluoreszierendes Material – ohne Reflexstreifen.
Die neue Produktlinie umfasst Modelle in Warngelb und Warnorange sowie in den Farbkombinationen Warngelb/Anthrazit und Warnorange/Anthrazit. Durch den Verzicht auf Reflexstreifen wird die Bewegungsfreiheit erhöht – insbesondere im Zusammenspiel mit weiteren Kleidungsstücken wie Latzhosen, bei denen herkömmliche Warnbekleidung an ihre Grenzen stößt.
Alle Shirts bieten zusätzlich zertifizierten UV-Schutz nach EN 13758-2, was sie förderfähig durch die BG Bau macht: Für Funktions- und Warnschutzshirts mit UV-Schutz werden bis zu 30 Euro pro Stück bezuschusst.
Klare Abgrenzung zur Hochrisiko-Warnkleidung
Die Norm EN 17353 ersetzt seit 2020 die EN 1150 und EN 13356, die bislang den nicht-professionellen Bereich regelten. Nun gelten die Anforderungen als Bestandteil der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) für mittlere Gefährdungsszenarien im beruflichen Umfeld.
Für Hochrisikobereiche – etwa im Straßenbau mit direkter Verkehrsgefährdung – ist weiterhin Warnkleidung nach EN ISO 20471 erforderlich. Welche Norm zur Anwendung kommt, hängt vom Ergebnis einer arbeitsplatzbezogenen Gefährdungsbeurteilung ab.
EN 17353 unterscheidet drei Anwendungstypen:
- Typ A für Sichtbarkeit bei Tageslicht
- Typ B für Dunkelheit (mithilfe retroreflektierender Materialien)
- Typ AB für alle Lichtverhältnisse, einschließlich Dämmerung
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