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Alarm sichtbar machen

von am 9. Juni, 2026

In lauten Produktionsumgebungen reichen akustische Alarme allein oft nicht aus. Mit neuen visuellen Signalgebern erweitert Hertek sein Sortiment für die Brandalarmierung nach dem Zwei-Sinne-Prinzip. Die VAD-Signalgeber nach DIN EN 54-23 sind als Blitzleuchten oder Kombisignalgeber erhältlich und lassen sich an bestehende Systeme anbinden.

Hertek erweitert sein Portfolio nun um neue VAD-Signalgeber (Visual Alarming Devices) aus dem Soteria-Melderprogramm. Die Geräte sind als reine Blitzleuchten mit rotem oder weißem Blitzlicht sowie als Kombisignalgeber verfügbar.

Alle Varianten erfüllen die Anforderungen der DIN EN 54-23 für optische Signalgeber. Die Norm definiert unter anderem Vorgaben zu Lichtfarbe, Leistung und Montage. Die neuen Geräte sind für die Wandmontage zugelassen und mit einem speziellen Sockel ausgestattet, der die Installation und Demontage erleichtern soll.

Neben dem Core-Protokoll unterstützen die Signalgeber auch das XP95-Protokoll. Damit eignen sie sich sowohl für aktuelle Penta-6000-Brandmelderzentralen als auch für ältere Systeme der Penta-5000-Serie.

Nach Herstellerangaben benötigen die neuen VAD-Signalgeber weniger Strom als vergleichbare Produkte. Dadurch lassen sich mehr Teilnehmer auf einem Loop betreiben. Das kann den Verkabelungsaufwand reduzieren und die Installation vereinfachen.

Für die Planung stellt Hertek ein Tool zur Verfügung, mit dem sich die mögliche Anzahl an Teilnehmern pro Loop projektbezogen berechnen lässt.

Links:

www.hertek.de

In Produktionshallen oder anderen lärmintensiven Bereichen können Warnsignale leicht überhört werden – insbesondere dann, wenn Beschäftigte Gehörschutz tragen. Auch für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen ist eine zusätzliche optische Alarmierung erforderlich. Die DIN VDE 0833-2 fordert deshalb das sogenannte Zwei-Sinne-Prinzip: Akustische Signale müssen durch optische Warnungen ergänzt werden. Bild: Hertek

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