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Fernwärmeversorgung bietet riesiges Potenzial

von am 10. Januar, 2020

Sowohl Saarbrücken also auch Gera setzen seit Jahrzehnten auf diese Form der Wärmeversorgung. Die Wärme wird in Kraft-Wärme-Kopplung von den Engie-Beteiligungen Energie SaarLorLux beziehungsweise Energieversorgung Gera erzeugt. Nun wurde die Fernwärmeversorgung neu aufgestellt und punktet fortan mit einer jährlichen Gesamteinsparung von 110.000 Tonnen CO2.

Die Saarbrücker Energie SaarLorLux, ein gemeinsames Unternehmen der Engie Deutschland (51 Prozent) und der Stadtwerke Saarbrücken (49 Prozent), hat im November 19 die bislang größte Neuinvestition in ihrer Unternehmensgeschichte verkündet. Für rund 80 Millionen Euro baut der Energieversorger unmittelbar an seinem Heizkraftwerk an der Römerbrücke ein neues Gasmotorenkraftwerk.

Die fünf Gasmotoren mit einer elektrischen und thermischen Gesamtleistung von über 50 Megawatt werden ab 2022 dazu beitragen, die Fernwärmeversorgung der Landeshauptstadt Saarbrücken sicherzustellen. Dadurch können rund 30.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgt werden. Mit der neuen Anlage senkt Energie SaarLorLux den CO2-Ausstoß in Saarbrücken um rund 60.000 Tonnen pro Jahr.

In Gera wurde die Neuaufstellung der Fernwärmeversorgung bereits im Jahr 2019 abgeschlossen. Engie Deutschland errichtete hier zwei neue Heizkraftwerke mit insgesamt neun gasbetriebenen Blockheizkraftwerken (BHKW) und sechs Gaskesselanlagen.

Mit einer Leistung von insgesamt 145 Megawatt thermisch und 40,5 Megawatt elektrisch liefern die beiden Anlagen bedarfsgerecht Strom und Fernwärme für rund 19.000 Fernwärmekunden in Gera. Das über 20 Jahre alte Heizkraftwerk Gera-Nord und das Heizwerk Süd wurden außer Betrieb genommen.

Ergänzend dazu trennte die Energieversorgung Gera ihr Fernwärmesystem in zwei Teilnetze auf und stellte zusätzlich von teilweise Heißdampf komplett auf Heißwasser um. Beide Maßnahmen zusammen führen zu einer Einsparung von 50.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Links:

www.engie-deutschland.de

„Vor Ort liegt das größte Potenzial für die Umsetzung der Energiewende – wenn man bestehende Strukturen hinterfragt und an neue Gegebenheiten anpasst. In Gera und Saarbrücken hat die Kombination aus lokalen Kompetenzen und unserem Know-how als industrieller Partner zu einer Gesamteinsparung von 110.000 Tonnen CO2 pro Jahr geführt. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, meint Manfred Schmitz, CEO der Engie Deutschland AG. Bild: Engie

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