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Mewa erweitert Reinraumservice

von am 30. Oktober, 2026

Mewa hat am Standort Meißenheim eine neue Reinraumwäscherei eröffnet. Für mehr als 17 Millionen Euro entstand ein Betrieb, der bei Vollauslastung bis zu 1.000 Kleidungsstücke pro Stunde aufbereiten kann. Mit der Erweiterung baut der Textildienstleister seine Kapazitäten für Industriekunden aus und schafft rund 50 neue Arbeitsplätze.

Reinraumtextilien kommen überall dort zum Einsatz, wo Partikel die Produktqualität beeinträchtigen können, etwa in der Pharmaindustrie, Medizintechnik und Halbleiterfertigung. Mit dem Neubau in Meißenheim erweitert die Mewa-Gruppe ihre Kapazitäten für dieses Marktsegment. Von dem Standort aus sollen Industriekunden im gesamten deutschsprachigen Raum versorgt werden.

Bei Vollauslastung können pro Schicht bis zu 7.000 Teile bearbeitet werden. Zum Service gehören neben der Reinigung und Pflege auch Dekontamination, Sterilisation sowie die Qualitätskontrolle der Textilien. Verschlissene Kleidung wird ersetzt, bevor die Ware an die Kunden ausgeliefert wird. Die neue Wäscherei und entstand in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Betrieb für Berufskleidung.

„Die Investition ins Reinraumsegment war eine strategische Entscheidung im Rahmen unserer europäischen Wachstumsstrategie“, erklärt Dr. Christian Funk, CEO der Mewa-Gruppe. Bereits 2024 hatte das Unternehmen mit der Integration des Reinraumspezialisten Mikroclean sein Angebot in diesem Bereich erweitert.

Digitale Abläufe und nachhaltiger Bau

Bei der Planung des Neubaus standen neben den technischen Anforderungen auch Ressourcenschonung und Energieeffizienz im Fokus. Das Gebäude wurde nach den Kriterien des Gold-Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) errichtet. Eine eigene Photovoltaikanlage und effiziente Betriebsabläufe sollen dazu beitragen, den Energiebedarf zu reduzieren.

Automatisierte Steuerungssysteme und RFID-Chips unterstützen die digitalisierten Prozesse. Sie ermöglichen eine transparente und nachvollziehbare Dokumentation der Abläufe.

„Darüber hinaus setzt der neue Betrieb auf effiziente, digitalisierte Prozesse durch automatisierte Steuerungssysteme und RFID-Chips. Dadurch sind die Abläufe im Betrieb jederzeit transparent, gesichert und nachvollziehbar dokumentiert“, erläutert Björn Scheel, COO der Mewa-Gruppe.

Links:

www.mewa.de

Mit der Erweiterung stärkt Mewa zugleich den Standort Meißenheim, an dem bislang 318 Menschen beschäftigt waren. Rund 50 weitere Arbeitsplätze sind durch den Neubau hinzugekommen. Bild: Mewa

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