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Wärmebild und Lecksuche per Smartphone

von am 2. Oktober, 2026

Fluke erweitert seine „iSee-Mobile-Serie“ um zwei kompakte Kameras für Android-Smartphones. Die TC03A erstellt hochauflösende Wärmebilder, während die ii01 mithilfe akustischer Bildgebung Druckluft- und Gaslecks aufspürt. Beide Geräte sollen Inspektionen direkt vor Ort vereinfachen.

Die TC03A arbeitet mit einer thermischen Auflösung von 384 × 288 Pixel. Per Superresolution sind laut Fluke Auflösungen bis 768 × 576 Pixel möglich. Ein manueller Fokus soll dabei auch Untersuchungen über größere Entfernungen ermöglichen. Die iSee-App unterstützt die Bewertung von Temperaturunterschieden und bietet verschiedene Warnmodi sowie Echtzeitwarnungen.

Die ii01 nutzt dagegen die Sound-Map-Technologie, um Druckluft- und Gaslecks zu lokalisieren. Sie deckt einen Frequenzbereich von 2 bis 48 kHz ab und erreicht abhängig von den Umgebungsbedingungen eine Reichweite von bis zu 50 Metern.

Ein spezieller Leckmodus hebt potenzielle Leckquellen hervor. Ergänzend stehen Echtzeit-dB-Messwerte zur Verfügung. Damit können größere Bereiche zunächst abgesucht und anschließend verdächtige Stellen gezielt untersucht werden.

Die beiden Plug-in-Kameras werden an Android-Smartphones angeschlossen und über die Fluke-iSee-App genutzt. Die Geräte sind nach IP54 geschützt und für den Einsatz in industriellen Umgebungen ausgelegt. Bilder und Messdaten lassen sich direkt vor Ort erfassen, Berichte erstellen und Informationen weitergeben.

Links:

www.fluke.com

„Professionelle Diagnostik darf nicht länger auf Spezialgeräte beschränkt sein. Sie muss überall dort verfügbar sein, wo Techniker arbeiten. Vor allem, da von Wartungsteams heute erwartet wird, dass sie mehr Anlagen überprüfen und Ausfälle verhindern, bevor sie auftreten“, sagte Vineet Thuvara, Chief Product Officer bei Fluke. „Diese Innovation macht fortschrittliche Diagnostik zugänglicher und gibt mehr Technikern die Möglichkeit, versteckte thermische und akustische Probleme schnell mit professionellen Werkzeugen zu identifizieren. Dies hilft Unternehmen dabei, von einer reaktiven Fehlerbehebung zu einer proaktiveren, datengestützten Instandhaltung überzugehen.“ Bild: Fluke

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