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Haftungsprüfung für thermoplastische Elastomere

von am 1. Oktober, 2026

Kraiburg TPE prüft die Haftung thermoplastischer Elastomere auf harten Substraten mit einer Zugprüfmaschine Z010 aus der Allround-Line-Familie von Zwick-Roell. Der 90-Grad-Abzugsversuch nach DIN ISO 813-2 liefert den Schälwiderstand als zentralen Kennwert für die Verbindungsqualität. Ein in die Maschine integrierter Prüfschlitten liefert zusätzliche Messdaten, die die Prüfsoftware zusammen mit dem Bruchbild und Herstellparametern in einem Prüfbericht zusammenführt.

Bei der Verbindung thermoplastischer Elastomere mit harten Substraten ist die Haftung ein wesentliches Qualitätsmerkmal – etwa bei Griffen, Dichtungen oder Verbundbauteilen in der Automobilindustrie, im Industrie- und Konsumgüterbereich sowie im regulierten Medizinsektor.

Kraiburg TPE benötigte einen Prüfablauf, mit dem sich der Schälwiderstand im 90-Grad-Abzugsversuch reproduzierbar bestimmen und dokumentieren lässt. Dazu sollte ein vorhandener Prüfschlitten in die Materialprüfmaschine und die Prüfsoftware integriert werden, um neben Kraft und Weg auch Probenfotos, Bruchbild und Herstellparameter durchgängig zu erfassen.

Für den Versuch setzt das Unternehmen eine Zwick-Roell Allround-Line in der Ausführung Z010 ein. Die Allround-Line deckt mit 39 Maschinentypen Prüfkräfte von 5 bis 250 kN ab und lässt sich durch ihr modulares Lastrahmendesign an unterschiedlichste Prüfaufgaben anpassen – von Zug- über Druck- bis zu Biegeversuchen.

Die Materialprüfer bei Kraiburg TPE fixieren den Probekörper im Prüfschlitten, anschließend zieht die Maschine die TPE-Schicht vom harten Substrat ab und zeichnet den Kraft-Weg-Verlauf auf. Zwick-Roell stattete den Prüfschlitten mit einem Wegsensor aus und band dessen Signal in die Maschinensteuerung und die Prüfsoftware Testxpert ein. So erfasst das System neben dem Traversenweg auch den tatsächlichen Weg des Prüfschlittens. Die Software wertet die Messkurve gemäß DIN ISO 6133 aus und führt Messwerte, Prüfparameter, Probenfotos, Bruchbildbewertung und Herstellinformationen im Prüfbericht zusammen.

Links:

Die vollständige Case Study mit weiteren Details zum Prüfaufbau ist hier abrufbar.

Als zentraler Kennwert wird der Schälwiderstand in N/mm bestimmt. Ergänzend dokumentiert der Prüfbericht das tatsächliche Bruchbild per Foto, den von der Norm vorgegebenen Buchstaben-Code sowie relevante Herstellparameter. Damit lassen sich Materialien und Materialkombinationen vergleichen und die Haftung thermoplastischer Elastomere an harten Substraten nachvollziehbar interpretieren. Bild: Zwick-Roell

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